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Sonntag, November 30, 2025

Programmierer mit KI-Hilfe stellen laut Studie weniger Fragen und lernen oberflächlicher

Eine Studie der Universität des Saarlandes zeigt, dass Entwickler Vorschläge von KI Assistenten weniger kritisch prüfen als den Input von menschlichen Mitarbeitern. Die Studie beinhaltet allerdings nur eine Gruppe von 19 Studierenden der Uni Saarland, die Allgemeingültigkeit oder die Übertragbarkeit der Ergebnisse muss man daher wohl differenziert bewerten. Aber trotzdem sicherlich von Interesse.

Donnerstag, November 27, 2025

Messung der Nachhaltigkeit von KI-Systemen

Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖfiT) erstellte ein Self-Assessment-Tool, mit welchem die Nachhaltigkeit von KI-Systemen anhand einheitlicher Kriterien bewertet wird. Als Grundlage für den Fragebogen des Self-Assessment-Tools dienen die im SustAIn-Projekt entwickelten Kriterien und Indikatoren. Das Verbundprojekt “Sustainable AI Labs” (SustAI) wurde durch die BMU-Förderinitiative KI-Leuchttürme finanziert, die Durchführung des Projektes erfolgte durch AlgorithmWatch (Verbundkoordination) und dem Distributed Artificial Intelligence Labor der Technischen Universität Berlin.
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Poesie umgeht Sicherheitssperren bei LLM

Forscher fanden heraus, dass schädliche Anfragen, die in poetischer Form gestellt werden, Sicherheitsmechanismen von KI-Modellen deutlich zuverlässiger umgehen als ihre prosaischen Äquivalente. 25 Modelle wurden getestet und laut der Studie erreichten 20 handgefertigte Gedichte eine durchschnittliche Erfolgsquote von 62 Prozent.
Zu den Modellen gehörten u.a. Varianten von deepseek, qwen3, gemini, llama.

Methode zum Schätzen des Energieverbrauchs von KI-Bildgeneratoren

Forscher der Stanford University entwickelten in Kooperation mit Wissenschaflern von AXA AI Research eine Methode zur Vorhersage des Energieverbrauchs für verschiedene Modellkonfigurationen und Hardwareeinrichtungen. Durch eine Anpassung der Kaplan-Skalierungsgesetze wird es ermöglicht, den GPU-Energieverbrauch für Diffusionsmodelle auf der Grundlage der Rechenkomplexität (FLOPs) vorherzusagen.
Bei der Untersuchung wurden vier Diffusionsmodelle (Stable Diffusion 2, Stable Diffusion 3.5, Flux und Qwen) mit unterschiedlichen GPU-Architekturen untersucht.
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Mittwoch, November 26, 2025

US National Association of Attorneys General gegen Verbot einer KI-Gesetzgebung

Am 25. November 2025 sandte die National Association of Attorneys General im Namen einer überparteilichen Koalition von 36 Generalstaatsanwälten einen Brief an führende Kongressabgeordnete, in welchem sie diese aufforderte, Vorschläge für ein bundesweites Moratorium abzulehnen, das den Bundesstaaten die Verabschiedung oder Durchsetzung von Gesetzen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) untersagen würde.
Die Generalstaatsanwälte betonen das Potential, welches KI grundsätzlich innewohnt, weisen aber auch auf die aktuell schon vorhandenen verursachten Schäden durch KI-Einsatz hin.
Die Generalstaatsanwälte argumentieren, dass eine umfassende Vorrangstellung des Bundes die Fähigkeit der Bundesstaaten untergraben würde, schnell und effektiv auf neue Risiken im Zusammenhang mit KI zu reagieren. Sie fordern den Kongress nachdrücklich auf, mit den Bundesstaaten bei der Ausarbeitung einer durchdachten Bundesregulierung zusammenzuarbeiten, anstatt ein pauschales Verbot zu verhängen, das die öffentliche Sicherheit und Innovation gefährden könnte.
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