Sonntag, Juni 7, 2026
Laut einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts nutzen bereits mehr als 54 Prozent der Firmen in Deutschland KI in ihren Geschäftsprozessen. Der Einsatz von KI ist besonders in der Industrie und im Dienstleistungssektor verbreitet, im Baugewerbe wird KI hingegen deutlich seltener eingesetzt.
Etwa 75% der Unternehmen nutzen kostenpflichtige KI-Lösungen, 48,4% verwenden ergänzend kostenfreie KI-Anwendungen. 22,5% setzen ausschließlich kostenlose Systeme ein. Dabei setzten Großunternehmen KI mit 67,2% deutlich häufiger ein als kleine (51,2) und mittlere Unternehmen (47,2).
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Freitag, Juni 5, 2026
Es wurde ein Papier von Microsoft geleakt, worin beschrieben wird, wie Microsoft Nutzer “süchtig” nach Ki machen will. Microsoft will. so steht es im geleakten Papier, ein „Ökosystem aus Skills und Tools aufbauen, das die Menschen dazu bringt, täglich darauf angewiesen zu sein”. Nachrichten dazu finden sich u.a. bei
Mittwoch, Juni 3, 2026
Die EU-Kommission stellte heute vor, wie sie sich den Weg in die digitale Souveränität vorstellt. Kern sind zwei Gesetzesvorhaben: der „Chips Act 2.0“ und der „Cloud and AI Development Act“, ergänzt durch eine Open-Source-Strategie:
- Der CHIPS Act von 2023 (http://data.europa.e … eli/reg/2023/1781/oj) sollte ja zur Stärkung des europäischen Halbleiter-Ökosystems führen. Der “Chips Act 2.0“ soll “auf den Stärken Europas, unter anderem bei Mainstream-Chips, aufbauen und Kapazitäten in den modernsten Halbleitertechnologien schaffen, die KI-Anwendungen antreiben”.
- Der Cloud and AI Development Act (CADA) zielt darauf ab, die Kapazität von Rechenzentren in Europa in den nächsten fünf bis sieben Jahren zu verdreifachen und die Rolle der Strategie „Apply AI“ zu stärken, um deren Einführung voranzutreiben.
- Die Open-Source-Strategie soll die Entwicklung und bereitstellung von souveränerenfördern und Open-Source-Alternativen in vorrangigen Bereichen wie Cloud, KI, Internet-Technologien, Cybersicherheit und Halbleiter ausbauen. Sie soll zudem den verstärkten Einsatz von Open Source in öffentlichen Verwaltungen durch Beschaffungsrichtlinien und konkrete Leitlinien für Best Practices unterstützen.
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Presseberichte:
US Präsident Trump erließ am 2. Juni 2026 die Executive Order “Promoting advanced Artificial Intelligence Innovation and Security”.
- Zweck (Abschnitt 1): KI soll weiterentwickelt und gefordert werden, dabei eng mit dem privaten Sektor zusammenarbeiten. Dabei soll eine „America First“-Strategie im Bereich Cybersicherheit vorangetrieben werden.
- In Abschnitt 2 werden Vorgaben für die US-Administration gemacht: Innerhalb von 30 Tagen nach demn Erlass müssen Ausschuss für nationale Sicherheitssysteme der Cyberabwehr nationaler Sicherheitssysteme, der Kriegsminister, der Minister für innere Sicherheit und der Finanzminister “angemessene und zügige Maßnahmen im Einklang mit dem Zweck dieser Verordnung” ergreifen, d.h. KI-Einsatz im jeweiligen Umfeld fördern. Dadurch werden Behörden wie CISA und NSA direkt mit angesprochen.
- Abschnitt 3 beschreibt die Einführung des „Secure Frontier“-Modells. Über einen geheimen Benchmarking-Prozess soll die Cyberfähigkeiten von KI-Modellen bewertet werden und ggf. das entsprechende KI-Modell als “Frontier”-Modell eingestuft werden. Der US-Administration muss dann 30 Tage vor der geplanten Freigabe Zugang zu diesen modellen gewährt werden. Weiterhin bestimmen US Adminstration und Hersteller gemeinsam “vertrauenswürdige Partner”, denen nach den 30 tagen Zugang gegeben werden darf. Aber: Keine Bestimmung der E.O. darf so ausgelegt werden, dass sie die Einführung einer obligatorischen staatlichen Lizenz-, Vorabgenehmigungs- oder Zulassungspflicht für die Entwicklung, Veröffentlichung, Freigabe oder Verbreitung neuer KI-Modelle, einschließlich Pioniermodellen” beinhaltet.
- Abschnitt 4 beinhaltet “Schutz vor kriminellen Akteuren”, worin der Generalstaatsanwalt beauftragt wird, entsprechend vorzugehen.
- Abschnitt 5 enthält allgemeine Bestimmungen.
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Presseberichte:
Dienstag, Juni 2, 2026
Oftmals wird behauptet, KI habe positiven Einfluss auf den Klimaschutz. AlgorithmWatch veröffentlichte am 1. Juni 2026 eine Studie, die dies untersucht. In der Studie wurden die wichtigsten dieser Klimaversprechen daraufhin analysiert, a) auf welche Art von KI sich diese Behauptungen beziehen und b) welche Belege für die jeweiligen Behauptungen existieren.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Aussagen über positive Klimaauswirkungen stehen immer mit “herkömmlicher” KI in Beziehung, aber nicht mit generativer KI.
- Diese Aussagen über positive Klimaauswirkungen durch herkömmliche KI basieren meist auf schwachen Belegen wie Unternehmenswebseiten, nicht auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Nur etwa ein Viertel der in der Studie untersuchten positiven Aussagen beruhen auf wissenschaftliche Untersuchungen.
- Die massive Zunahme des Energieverbrauchs durch generative KI und die damit verbundenen Umweltschäden hingegen haben einen deutlich negativen Einfluss.
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Presseberichte: