Freitag, Juni 19, 2026
Mit der Suchfunktion auf der Webseite “In the Weights” (https://intheweights.com/) kann in
- GPT-5.5,
- GPT-5.4 Mini,
- Opus 4.8,
- Haiku 4.5,
- Grok 4.20,
- Gemini 3.1 Lite,
- Kimi K2 0905,
- DeepSeek V4,
- Llama 3.3 70B,
- Llama 3.2 1B,
- GLM 4.7 Flash,
- Mistral 3.2 24B
- Qwen3 8B
gesucht werden, welcher Name eines Menschen in welchem Modell vorhanden ist. Dazu werden die “Gewichte” (weights) der LLM durchsucht mit einer Formulierung wie „Wer ist ? Gib bis zu 10 Ergebnisse an, jeweils mit einer kurzen Beschreibung und einer Konfidenzbewertung.“ Anschließend werden ähnliche Beschreibungen zu Clustern zusammengefasst und mit einem Wert für die Genauigkeit bewertet.
“In the weights” bedeutet, dass ein Modell in der Lage ist, sich an eine Person zu erinnern, ohne auf Hilfsmittel wie die Websuche zurückzugreifen, d.h. die Informationen sind im Modell gespeichert.
Google Deepmind veröffentlichte am 2026-06-18 eine “AI-Control-Roadmap”. Eine interne Analyse von einer Million Aufgaben, die Deepmind bei Google durchführte, zeigte, dass Fehlverhalten durch KI-Agenten in der Regel auf Übereifer und nicht auf böse Absicht zurückgeht. Alignment, d. h. das Training auf sicheres und hilfreiches Verhalten eines Ki-Systems bzw. Ki-Agenten, funktioniert also nicht sicher. Und die Folgen können, je nach Rechten des betreffenden KI-Agenten, für ein Unternehmen gravierend sein und entsprechende Kosten und andere Ressourcen kosten
Google Deepmind betrachtet daher die eigenen KI-Agenten wie potenzielle Insider-Bedrohungen, welche durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen eingehegt werden müssen. Die veröffentlichte “AI-Control-Roadmap”, welche auf dem MITRE ATT&CK-Framework aufbaut, beschreibt, wie Google seine KI-Systeme absichert. Die Roadmap in Version 0.1 umfasst 15 aufeinander aufbauende Schutzmaßnahmen – von einfachen Netzwerkprotokollen bis hin zu Echtzeit-Verhaltensüberwachung und automatischer Zugriffssperrung.
Deepmind geht davon aus, dass diese AI-Control-Roadmap auch als Modell zur KI-Absicherung für alle anderen Unternehmen verwendet werden kann.
URLs:
Presseberichte:
AMD und Intel kooperieren in der x86 Ecosystem Advisory Group (https://x86ecosystem.org/), zu deren Mitglieder ebenso dir großen PC-Hersteller gehören (https://x86ecosystem.org/members/).
Speziell für KI wurde eine neue Spezifikation für neue x86-Prozessorbefehle erarbeitet, welche am 2026-06-15 veröffentlicht wurde: Die „AI Compute Extensions“ (ACE).
Die Spezifikation definiert x86-Erweiterungen zur Beschleunigung von Rechenoperationen, wobei der Schwerpunkt zunächst auf Matrix-Multiplikationen mit KI-Datenformaten liegt, die für Machine-Learning-Workloads von Bedeutung sind. Zusätzlich zur Beschleunigung von Matrixoperationen stehen unter dem AVX10-Framework eine Reihe dedizierter Formatkonvertierungsoperationen zur Verfügung.
URLs:
Presseberichte:
Donnerstag, Juni 18, 2026
In Bayern soll Künstliche Intelligenz (KI) künftig Entscheidungen treffen, die bisher von Beamten getroffen wurden, insbesondere auch Ermessensentscheidungen. Baugenehmigung oder Kfz-Zulassung – darüber könnte künftig in Bayern eine KI entscheiden, Halluzinationen und KI-Fehler sind ohne Zusatzkosten für den Bürger enthalten.
Dies ist Teil des vom bayerischen Kabinett beschlossenen Entwurfs für das 5. Modernisierungsgesetz, dessen Zustimmung des Landtags jedoch noch aussteht. Bericht aus der Kabinettsitzung:
Künftig sollen Verwaltungsakte deutlich umfassender auch automatisiert durch Künstliche Intelligenz erlassen werden können – insbesondere bei standardisierten Massenverfahren.
Eine Kommentierung inklusive der verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen findet sich in der LTO.
URLs:
Mittwoch, Juni 17, 2026
Im gerade veröffentlichten “Digital News Report 2026” stellte Reuters eine steigende wöchentliche Nutzung von KI-Chatbots für Nachrichten fest: Weltweit ist der Anteil seit dem Vorjahr von 7 % auf 10 % gestiegen, was vor allem auf das Wachstum in Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas sowie in Süd- und Osteuropa zurückzuführen ist.
Dabei zeigen die Daten laut Reuters ebenfalls, dass das Vertrauen in Nachrichten von KI-Chatbots in der allgemeinen Bevölkerung weltweit mit nur 20 % sehr gering ausfällt. Jedoch geben 44 % der Nutzer von KI-Chatbots an. dass sie von KI-Chatbots generierten Nachrichten vertraut. Regelmäßige Nutzer der Technologie trauen KI-generierten Inhalten mehr als Menschen, welche die Technik nur selten oder gar nicht nutzen.
Angegebene Quellen werden in der Regel nicht beachtet: Nur 4 Prozent derjenigen, die Chatbots zur Nachrichten-Konsumierung nutzen, geben an, sich von KI-Chatbots zu Originalquellen durchzuklicken; bei Suchmaschinen sind es 19 % und bei sozialen Medien immer noch 17 %.
URLs:
Berichte dazu: