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Mittwoch, April 8, 2026

Perplexity gab Millionen Chats mit sensiblen Inhalten an Meta und Google weiter – auch wenn Inkognito-Modus genutzt wurde

KI-Suchmaschine von Perplexity regt Nutzer dazu an, ihre Suchanfragen durch Chat-Sitzungen zu vertiefen. Laut einer Klageschrift werden diese Daten oft ohne Wissen oder Zustimmung der Nutzer vollständig an Google und Meta weitergegeben. Mithilfe von Entwicklertools sei festgestellt worden, dass die ersten Prompts stets weitergegeben werden, ebenso wie alle Folgefragen, die die Suchmaschine stellt und auf die ein Nutzer klickt. Dies geschehe auch, wenn Nutzer, die anonym bleiben wollen, den „Inkognito-Modus“ von Perplexity wählen.
In der Klageschrift heißt es:

Der “Incognito-Modus” schützt die Nutzer in keiner Weise davor, dass ihre Unterhaltungen an Meta und Google weitergegeben werden. Selbst bei zahlenden Nutzern, die die Incognito-Funktion aktiviert hatten, wurden ihre Unterhaltungen weiterhin an Meta und Google weitergegeben, zusammen mit ihren E-Mail-Adressen und anderen Identifikatoren, die es Meta und Google ermöglichten, sie persönlich zu identifizieren.

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