Ein Forschungsteam von Microsoft Research und der Universität Linköping veröffentlichten einen Ansatz zum Verständnis, wie aktuelle LLM arbeiten. Die Basis von LLM sind demnach die in der menschlichen Sprache enthaltenen Strukturen, die sich aufgrund der menschlichen Erfahrungen bildeten. Diese Strukturen bzw. die darin enthaltenen Muster nutzen LLM, aber sie erleben im Gegensatz zu Menschen keine Geschehnisse im physischen Raum, können mit ihm nicht interagieren.
D.h., moderne KI-Systeme sind nicht deshalb so leistungsfähig, weil sie menschliche Intelligenz nachbilden, sondern weil sie diese menschliche Intelligenz voraussetzen, indem sie die von Menschen gebildeten Strukturen, die bereits in der menschlichen Wahrnehmung und Sprache vorhanden sind, nutzen.
Während der Mensch seine Annahmen jedoch kontinuierlich durch reale Erfahrungen korrigiert, fehlt den Modellen dieser Abgleich mit der Realität. Sie konstruieren überzeugende Antworten, welche statistisch richtig, aber faktisch völlig falsch sein können; die KI-Modelle können nur die Berechnungen durchführen, aber nicht die Ergebnisse gegen die Realität prüfen.
Diese Betrachtungsweise hilft dabei, sowohl die bemerkenswerten Fähigkeiten der KI als auch ihre immer wiederkehrenden Grenzen zu erklären. KI-Modelle bewältigen bekannte Aufgaben problemlos, scheitern aber häufig an unbekannten Situationen. Diese Begrenzung ist laut den Forschern ein strukturelles Problem und keine bloße technische Hürde, die durch mehr Rechenleistung verschwindet.
URL: Microsoft Research B … lligence-through-ai/
Donnerstag, Mai 28, 2026
Microsoft Research: KI-Modelle besitzen keine Intelligenz, aber können diese ergänzen
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